Sommerferien verkürzen?

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Sommerferien verkürzen?

#1

Beitrag von Bearserk » 02.09.2018, 22:00

Ein immer wieder brisantes Thema, zur Zeit natürlich wieder hochaktuell:

Sollen die Sommerferien in Ö. verkürzt werden?
Und: glaubt ihr, wir werden eine Änderung der Ferienzeit noch miterleben? Diskutiert wird ja schon seit etlichen Jahren.

Bin gespannt auf eure Meinung.



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#2

Beitrag von Hikito » 02.09.2018, 22:21

Gott sei Dank würde mich sowas nicht mehr treffen. In einer Woche sind meine letzten Sommerferien vorbei.
Als HTL'er habe ich sowieso schon verkürzte Ferien, weil ich ein Pflichtpraktikum absolvieren muss. Man müsste eine Regelung finden, dass diese Schulen dann schon früher Schulschluss finden, sonst nimmt man den Schülern die sowieso schon weniger Ferien haben den Rest auch noch Weg 🤔🔫



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#3

Beitrag von desint » 02.09.2018, 22:23

Mich betrifft das zwar nicht mehr so ganz, hier aber trotzdem meine Ansicht.
Kürzere Ferien würden den Kids mehr Zeit zum Lernen geben, damit wir in den P.I.S.A.-Studien endlich mal besser dastehen würden. Wahnsinnig wichtig ;-)

Aber (das betrifft mich selbst auch nicht direkt, aber ich kenne das Problem):
Ein kleineres Zeitfenster erschwert die Urlaubsplanung, wenn viele Mitarbeiter mit schulpflichtigen Kindern beschäftigt sind.

Allerdings gibt es sicher auch Eltern, die arbeiten müssen und nicht wissen, wohin mit den Sprösslingen.

Kurz gesagt gibt es stichhaltige Argumente auf beiden Seiten. Rein gefühlsmäßig bin ich aber gegen eine Verkürzung.



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#4

Beitrag von Bearserk » 02.09.2018, 22:39

Ist ein guter Punkt mit der Urlaubsplanung, desint.
Daran habe ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht, obwohl ich es bei vielen Kolleginnen miterlebt habe. Da gab es dann doch einige Streitereien, damit jeder einigermaßen zu seinem Wunschtermin bei den Kindern daheim bleiben bzw. mit ihnen auf Urlaub fahren konnte.

Es betrifft mich auch nicht mehr persönlich und insofern habe ich keine besonders starke Meinung zu dem Thema, aber gefühlsmäßig bin ich für das Beibehalten der acht Wochen.
Jung ist man nur einmal und das Beibehalten der langen Ferien ermöglicht einen größeren Spielraum. Durch den sind dann sowohl Urlaub, als auch Ferialjob und erste Berufserfahrungen möglich.
Erwachsen wird man schließlich früh genug :D
Wobei ich natürlich die Problematik mit der Kinderbetreuung verstehe, gerade bei Volksschulkindern.
In Wien, wo ich aufgewachsen bin, ist das Ganze ja kein großes Thema.
In ländlicheren Gegenden allerdings schon, zumindest meiner Erfahrung nach. Ich wohne nichtmal direkt am Land und trotz allem wird hier von jeder Mutter/ jedem Vater verlangt, entweder ewig Hausfrau/ Hausmann zu sein oder ein sehr gutes familiäres Auffangnetz zu haben.
Den Luxus hat nur leider nicht jeder.



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#5

Beitrag von desint » 02.09.2018, 22:52

Das ist sicher das Hauptargument. Man soll den Kindern Zeit für ihre Kindheit lassen und den Leistungsdruck nicht unnötig pushen. Sonst haben wir irgendwann das Problem wie anderswo, dass die Teens die ganze Jugend für gute Noten büffeln, und später mit 30 Jahren ausgebrannt von den Hausdächern segeln. :-/



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#6

Beitrag von Ottarofan11 » 03.09.2018, 15:13

Ich hatte jetzt meine Letzten ferien würde aber sagen das ich gespalten zu dem Thema stehe
Einerseits finde ich, das Kind braucht die 8 Wochen um sich anständig von der Schule zu erholen, andererseits finde ich, man sollte vielleicht ein Trisemester einführen, wo man vielleicht nur einen Monat Sommerferien hat, aber dafür im Jänner/Februar auch einen Monat
Ist aber ein recht schwieriges Thema



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#7

Beitrag von Bearserk » 03.09.2018, 16:45

Das mit dem Trisemester wäre auch eine Idee.
Wobei man auch bedenken sollte, dass die meisten Schulen nicht klimatisiert sind und es daher praktisch-gesundheitliche Gründe gibt, im Sommer den Schulbetrieb zu pausieren.

Dazu passend ein Presse-Artikel von heute:
https://diepresse.com/home/meinung/morg ... 1535949617



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#8

Beitrag von Ottarofan11 » 03.09.2018, 17:15

Wäre auch eine gute Idee
Immerhin gibt es im Juni sowieso fast keinen Unterricht mehr, einfach weil die Lehrer keine Ludt mehr haben nach Notenschluss (höchstens Mathe)



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#9

Beitrag von PeteZahad » 13.09.2018, 08:27

Ich bin auch eher gegen eine Verkürzung.

Der Gedanke, dass Kinder dadurch mehr Zeit zum Lernen haben, da sie mehr Zeit in der Schule verbringen, ist für mich falsch.
Das Schulsystem müsste geändert werden. Wenn ich z.B. in Mathe schlecht bin, ändert es nichts daran, dass ich 1 Monat im Jahr mehr Unterricht habe.
Es sollte nicht versucht werden alle allgemein gleich auszubilden, sondern auf Stärken/Schwächen einzelner Leute einzugehen.


Auch das mit Praktika ist ein gutes Argument dagegen. Firmen mögen es ja, wenn man schon erste Erfahrungen sammelt und wenn man die Ferie verkürzt, wird es doch recht wenig.
Man könnte zwar sagen, als Erwachsener hat man auch nur 5 Wochen, aber man muss nicht von klein auf beibringen, dass man nur für die Arbeit/Schule zu leben hat.



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#10

Beitrag von Jora » 15.11.2018, 16:03

Ich selber bin zwar davon ohnehin nicht betroffen und somit habe ich mich noch nie wirklich mit der Thematik beschäftigt, aber ich hab die langen Ferien damals in meiner eigenen Schulzeit sehr gemocht und für mich war es auch nie ein Nachteil. In dem Fall bin ich eher dafür, es so zu belassen, wie es ist, zumal man davon ausgehen kann, dass zu der Zeit wieder die größte Hitze ist, und die Kids doch arm dran sind, wenn sie da in der Schule hocken müssen. Reicht doch, dass sich das arbeitende Volk bei den Temperaturen schinden muss ^^




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